Haartransplantation Mannheim: Was sagt die Wissenschaft über Kreatin und Haarausfall?
Wofür wird Kreatin verwendet?
Wir alle benötigen genügend Kreatin in unserem Körper, um richtig zu funktionieren. Eine Studie ergab, dass der durchschnittliche Mensch täglich ein bis drei Gramm Kreatin benötigt, während größere Athleten, die intensiv trainieren, fünf bis zehn Gramm benötigen, um ihre Speicher aufrechtzuerhalten.
Wir nehmen Kreatin über verschiedene Nahrungsquellen auf, wobei rotes Fleisch und Fisch die Hauptlieferanten sind. Zum Beispiel liefern 500 Gramm Rindfleisch oder Lachs etwa 1–2 Gramm Kreatin.
Viele Athleten und Fitnessbegeisterte entscheiden sich für eine Kreatin-Supplementierung, um ihre Muskelmasse, Leistung bei hochintensiven Übungen und Erholungszeit zu verbessern. Diese Nahrungsergänzungsmittel sind in verschiedenen Formen erhältlich, darunter Pulver, Tabletten, Kapseln und sogar Flüssigkeiten.

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Wie funktioniert Kreatin?
Wenn Sie Kreatin einnehmen, gelangt der größte Teil in Ihre Muskeln, wo es in Kreatinphosphat umgewandelt wird. Dieses Kreatinphosphat spielt eine entscheidende Rolle bei der Regeneration von Adenosintriphosphat (ATP), der primären Energiequelle der Zellen. Mit mehr ATP können Sie Ihre Trainingsintensität besser aufrechterhalten und bessere Leistungen erbringen.
Neben seiner energieerhöhenden Wirkung kann Kreatin laut einer Studie auch das Muskelwachstum fördern. Es kann den Wassergehalt in Ihren Muskelzellen erhöhen, was deren Größe vergrößert und langfristig zu Muskelwachstum führen kann.
Verursacht Kreatin Haarausfall?

In den letzten Jahren wurde viel über die mögliche Verbindung zwischen Kreatin und Haarausfall diskutiert. Viele Menschen sind besorgt darüber, wie sich dieses beliebte Nahrungsergänzungsmittel auf ihr Haar auswirken könnte.
Diese Spekulation basiert auf einer einzigen Studie aus dem Jahr 2009, in der eine Gruppe von Rugbyspielern drei Wochen lang täglich Kreatin einnahm.
Die Ergebnisse der Studie zeigten einen Anstieg des Dihydrotestosteron-(DHT)-Spiegels um fast 50 %, ein Hormon, das aus Testosteron entsteht und eine wichtige Rolle bei der Entwicklung der androgenetischen Alopezie spielt, einer häufigen Form des Haarausfalls. DHT kann Haarfollikel schrumpfen lassen und den Haarwachstumszyklus verkürzen, was zu dünnerem Haar und schließlich zu Haarausfall führen kann.
Aber hier ist der Haken: In der Studie wurde kein Haarausfall beobachtet, sondern nur der DHT-Anstieg. Was wir daraus schließen können, ist lediglich eine Veränderung des Hormonspiegels – nicht mehr.
Darüber hinaus wurden etwa 12 weitere Studien zur Verbindung zwischen Kreatin und DHT durchgeführt, von denen keine die Ergebnisse der Studie von 2009 bestätigte.
Die wissenschaftliche Evidenz unterstützt also nicht eindeutig die Idee, dass Kreatin direkt Haarausfall verursacht. Es gibt einfach nicht genügend Beweise, um diese Behauptung vollständig zu stützen. Wenn Sie also unter Haarausfall leiden, könnten andere Faktoren eine Rolle spielen.

Andere Ursachen für Haarausfall
Es ist wichtig zu erkennen, dass Kreatin nicht die Hauptursache für Haarausfall sein muss. Es gibt verschiedene andere potenzielle Ursachen:
Genetik: Wenn Ihre Familie eine Vorgeschichte mit Haarausfall hat – insbesondere männliche oder weibliche Musterkahlheit – ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass Sie ebenfalls betroffen sind. Diese Art von Haarausfall ist typischerweise durch einen zurückgehenden Haaransatz, Ausdünnung an der Krone oder eine allgemeine Ausdünnung gekennzeichnet.
Stress: Hoher Stress kann sich auf viele Weisen negativ auf Ihren Körper auswirken – auch auf Ihr Haar. Telogenes Effluvium ist eine häufig stressbedingte Erkrankung, bei der Haare frühzeitig in die Ausfallphase eintreten. Diese Form des Haarausfalls ist in der Regel vorübergehend.
Ernährung: Auch das Haar benötigt eine Vielzahl von Nährstoffen. Ein Mangel an Eisen, Vitamin D und bestimmten B-Vitaminen kann zu schwächeren Haaren und vermehrtem Haarausfall führen.
Alter: Mit zunehmendem Alter dünnt das Haar natürlicherweise aus. Das Tempo hängt von Genetik und Gesundheitszustand ab.
Medikamente: Einige Medikamente wie Chemotherapie, Blutdrucksenker oder Antidepressiva können Haarausfall als Nebenwirkung verursachen.
Wechseljahre: In dieser Phase sinkt der Östrogen- und Progesteronspiegel, was das Haarwachstum verlangsamen und zur Ausdünnung führen kann.
Haapuls: Ihre Adresse für Haartransplantation in Mannheim
Wenn Sie unter Haarausfall leiden, ist Kreatin höchstwahrscheinlich nicht die Hauptursache – wenden Sie sich zur Klärung am besten an Ihren Hausarzt.
Wenn der Haarausfall anhält und Ihr Selbstbewusstsein beeinträchtigt oder Sie unter genetisch bedingtem Haarausfall leiden, kann eine Haartransplantation eine dauerhafte Lösung bieten. Lesen Sie unseren Leitfaden, um herauszufinden, ob Sie ein geeigneter Kandidat sind.
Bei Haapuls bieten wir zwei Methoden an:
FUE (Follicular Unit Extraction)
FUT (Follicular Unit Transfer)
Beide Verfahren beinhalten die Entnahme gesunder Haarfollikel vom Spenderbereich und deren Verpflanzung auf kahle Stellen.
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